Was können wir von Lidl in den USA erwarten?

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Was können wir von Lidl in den USA erwarten?

In 2018 soll Lidl 100 Filialen in den USA eröffnen. Seit der Ankündigung in der Presse Weihnachten 2014, hat Lidl Aufsehen in den USA erregt: Investition in Höhe von 200 Millionen Dollars, Headquarter in Arlington, massives Einstellen…

Mehrmals habe ich schon über Aldi in den USA berichtet. Nun ist der andere große deutsche Discounter an der Reihe. Was können wir von Lidl in den USA erwarten? Und welche Konsequenz hat das für Aldi USA?

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Laut eines führenden amerikanischen Magazins für den Lebensmittel-Einzelhandel ist Lidl durchaus ein ernst zu nehmender Konkurrent. In diversen Artikeln berichtete Supermarket News:

– der frühere irische Lidl-Boss, Brendan Proctor, hat die Führung übernommen

– Die Zentrale kommt nach Virginia in die Nähe der amerikanischen Hauptstadt

– Die Zentrale soll 500 Mitarbeiter beschäftigen.

– ein Lager in der Nähe soll 200 Stellen beschaffen

– ein anderes Lager wird in North Carolina eröffnet.

– Gehälter sollen deutlich über den lokalen Durchschnitt liegen

Welche Konsequenz haben die Expansionspläne von Lidl in den USA für Aldi USA?

Offiziell zumindest hier keine. Jedoch hat Aldi seitdem angekündigt, in Kalifornien zu expandieren und 45 Läden in 2016 dort zu eröffnen. Seit September 2014 hat Aldi außerdem 130 neue Filialen eröffnet wie diese Karten zeigen.

Wie beurteilt der Handel die Pläne von Aldi und Lidl in den USA?

In einem Artikel von Juni 2015 wurde die Expansion von Lidl in den USA als eine bedeutsame Bedrohung für den amerikanischen Einzelhandel dargestellt. Im gleichen Artikel war es zu lesen, dass Aldi agressiv in Kalifornien wachsen will. Interessanter Weise ging Neil Stern nicht auf die ähnliche Positionierung der beiden Discounter ein. Lidl CEO “we are focused on offering customers top quality products at the most competitive pricing” ist für mich nicht anders als Aldis “Top quality at low prices”. Viel mehr ging es darum, Lidl den amerikanischen Lesern vorzustellen. Supermarket News erwartet:

– größere Läden als Aldi (ca. 3.500 qm vs. 1.000 qm)

– Sortiment hauptsächlich aus Eigenmarken

– mehr Marken bei der Einführung, um amerikanischen Kunden in den Läden zu bringen

Letzteres wäre für mich ein Differenzierungsmerkmal zu Aldi. Ob die Verkaufspreise mit dem amerikanischen Handel konkurrieren können, bleibt offen.

Foto credit © by francescopaoli

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